Die Geschichte vom Bremshaseè und Zughaseé: Debütantenball beim Wienmarathon

Da steh ich nun … in der Masse der Starter des grünen Blogs. Der offizielle Start geht gleich los. Ich könnt noch mal austreten. Oder ich könnt auch einfach stehen bleiben, wenn der Rest sich in Bewegung setzt. Aber Beides sind Optionen, die jetzt so kurz vorm Rock n’Roll nicht wirklich zur Auswahl stehen. Neben mir stehen Henry und Marco. Zwei absolut großartige Läufer und noch viel großartigere Freunde. Ich hab um ihre Hasendienste gebeten und sie prompt erhalten. Ja mag jetzt einer denken ich bin gierig, dass bin ich. Aber wieso sollte ich mich auf einen beschränken, wenn ich beide haben darf?! Ich hab das absolut sichere und sehr kostbare Gefühl, mich einfach nur führen lassen zu dürfen. Ich darf die Verantwortung – Ein Stück weit? Oder ganz? Das weiß ich nicht – abgeben. Abgeben an den Zughasen und Bremshasen. Das ist eine einfach tolle Sicherheit. Ich brauch also nicht aufgeregt sein, hier in der Masse der 33.000 Läufer, denn da passen zwei auf mich auf … und tun dies bis zum – möglicherweise bitteren – Ende.

Die Masse setzt sich langsam in Bewegung, zwischen den Hochhäusern der UNO-City. Einfach eine grandiose Atmosphäre. Eigentlich sind Glaspaläste nicht so schön, diese hier sind wunderschön. Einfach nur phantastisch. Ich denk an eines Läufers Tipp: ich saug sie ein, diese Bilder und will sie möglichst atmosphärisch konservieren in meinem visuellen Gedächtnis. Und dann geht es rauf auf die Brücke. Kann das noch geiler werden? Ja, es kann. Wir haben klare Sicht, sogar ich Zwerg seh die Wiener Berge: Einsaugen! Ich genieße das Wetter, ich genieße den Fluss der Massen, ich genieße es ein klein wenig schneller zu fließen auf diesem Strom, ich genieße das Hasengebrabbel: Was ist das? Die drückt jetzt schon die Blase? Okay, also auf die Ansage gehört und gleich mal das „Folge dem Hasen“ und seiner Anweisung eingeübt. Na dann geht mal austreten, bis später.

Es geht Richtung Praterstern und ich kuck mir die Gegend an. So kann das ruhig noch weiter laufen. Das gefällt mir so. Es ist sonnig aber trotzdem noch kühl und ich hab genau die richtige Klamottenwahl getroffen, dank Marco. Die Hasen lassen sich Zeit doch irgendwann vorm Riesenrad höre ich sie dann von hinten angehoppelt kommen. Sie wirken gehetzt, na wenn ich den Hund erwische, der hinter ihnen her war. Und da ist es, das Riesenrad. Ich wiederhandle der einzigen Vorabanweisung meiner Hasen und rede. Die hören sich das kurz an und dann kommt ein „ Für dich heißt es ab jetzt: Schatz, halt‘s Maul!“. Na also, wären die Fronten doch geklärt. Grinsen. Auf allen drei Gesichtern. Und die Party fängt jetzt erst richtig an.

Es geht auf die Hauptallee des Praters und hier werden beide Startreihen zusammengeführt. Irgendwie merk ich davon nicht wirklich viel … oder ich erinnere mich einfach an kein Gedrängel an dieser Stelle. Kurz vor km 5 wird die erste Verpflegungsstelle angezeigt. Okay, den beiden beim Schlachtplan zugehört und der Anweisung „Wir holen das Wasser und du läufst weiter und hältst dich links“ gefolgt. Oder war es doch rechts? Auch egal, an beiden Flanken waren Verpflegungsstände. Okay dann eben durch die Mitte und durch. Ich sehe Marco wie er gerade zum Wasser greift und 20m vor ihm Henry, wie er mit zwei Bechern sich gerade in Bewegung setzt. Also lauf ich rüber und greif ganz sanft nach einem von den Gefäßen, will ja schließlich nicht, dass er sich erschreckt. Er kuckt nur verdattert. Hat anscheinend wen anderes erwartet. Ich bekomm nicht gleich mit das Marco fehlt. Er war doch direkt hinter dir. Wo ist er?

Ich muss weiter laufen. Aber ich glaube an meinen Zughaseén. Der findet uns. Kann ja nicht sein, dass man sich so schnell verliert. Henry tröstet und Marco lässt sich Zeit. Das dauert. Irgendwo in oder kurz vor der Schüttelstraße hören wir seine unnachahmliche Stimme. Nach der ersten Aufregung ist die Freude groß und es folgen Schüttelreime. Von irgendwoher kommen die Klänge von „Ich düse im Sauseschritt“ und daraus wird ein „und bring die Liebe mit, auf meinem Wienritt“. Ja, passt, Party on.

Wir kommen zu einer Brücke, die wir noch 2x passieren werden und da steht eine Kneipe mit Partyleuten davor, die mit uns zur Rockmusik abfeiern. Das gefällt mir. Henry gefällt das noch mehr. Und ich glaub, Marco gefällt das auch ganz gut. Es Läuft.

Irgendwann sind wir an der Schwedenbrücke und biegen in Richtung Innenstadt ein. Da gibt’s ein Gefälle. Und da gibt‘s Stimmung. Am absolut genialsten ist es am Opernplatz. Laute antreibende Trommler, Menschenmassen am Wegesrand die feiern. Hier ist es so so geil. Henry gibt mir den Tipp es zu genießen: Mach ich schon Großer, würd ich auch machen, wenn du jetzt genau das Gegenteil sagen würdest. Ich hab Lust zu laufen, schneller zu laufen. Einfach Spaß haben. Die Hasen quatschen, lass sie quatschen, ich lauf. Irgendwann holen sie mich ein und Marco bremst mich nach einem kleinen bisschen Spaß haben dann ein.

Wir sind auf dem Weg nach Schönbrunn. Am Anfang steht der Naschmarkt, und gegenüber die Secession. Hier wird’s warm und es gibt kaum Schatten. Dafür gibt es überall Duschen und Wasserstände. Ich muss mich erst an die knallende Sonne gewöhnen wie die Karniggel auch. Henry ist der Erste der strippt. Hm, nett, hättest dir ruhig länger Zeit damit lassen können. Dann zieht Marco blank. Auch nicht von schlechten Eltern, manche sagen auch Zuchthase zu ihm. Jetzt hab ich eine Idee wieso. Diese Aktion bleibt nicht ohne Folgen. Meine Hasen werden belästigt. Marco kann sich grad noch so in meine Obhut und damit vor weiblichen Übergriffen retten. Henry muss jetzt hingegen eine Kärtnerin bespaßen. Geh ruhig spielen, ich hab dich im Blick. Die ganze Aktion hat das Gute, dass ich dem anfänglichen Ziehen in den Oberschenkeln weniger Beachtung schenke. Interessiert mich jetzt nicht. Da läuft ein spannenderes Programm.

Schönbrunn ist irgendwie enttäuschend. Außer der U-Bahnstation sehe ich nichts. Na ja etwas seh ich doch, die erste Staffelwechselzone. Marco flankiert mich so, dass diesmal ich nicht belästigt werde. Mir passiert nichts. Ich kann sogar den Schatten des Schloßgartens genießen. Über eine Tankstelle geht’s zurück in die City. Und auch Henry ist zurück vom Spielen. Jetzt laufen wir an Prachtbauten vorbei. Wow, Sightseeing at it best. Ich weiß nur nicht welches Haus welches ist.

So und dann geht es auf die Zielgerade für den Halben. Wir sehen zum ersten Mal im Laufen das Heldentor. Da geht es also nachher rein. Boah, das macht schon jetzt ein Wahnsinnsgefühl. Es wird gefrotzelt, ob wir nicht rüber wechseln wollen. Wollt ihr? Ich nicht! Ich schaue auf die Uhr und bin begeistert. Die vorhergesagte HM-Zeit passt haargenau. Zumindest hier auf meiner Uhr. Das ist schön. Ich kann mich noch an das Parlament erinnern das an uns vorbei fliegt. Aber mehr dann auch nicht mehr. Es läuft und die Oberschenkel schlagen jetzt einen lauteren Ton an.

Es ist schattig, irgendwie. Marco und Henry sind hinter mir. Plötzlich eröffnen sie ihre Charmeoffensive. Wieso das denn jetzt? Seh ich jetzt schon so schlecht aus? Ich höre Sachen, Dinge die jede Frau, jede Läuferin ausnahmslos gerne hört. Das ist Balsam, das wirkt sofort. Aber wieso hör ich das verdammt noch mal jetzt schon? Mir geht es doch gar nicht so schlecht. Oder meinen die beiden das tatsächlich ernst?! Nun ja, ich darf ja nicht reden, also annehmen und genießen. Tu ich auch im vollem Zuge und brenn es sicherhalthalber auf meine Festplatte.

Wir kommen an den Punkt wo die Strecke parallel verläuft. D.h. Auf Höhe von km27 ist km38 oder 39 usw. Hier sprechen meine Oberschenkel schon nicht mehr, sondern sie nörgeln. Ich frag mich, wieso ich gerade jetzt beim Laufen Muskelkater bekomme, der kommt doch sonst erst zeitversetzt. Aber ansonsten geht es mir gut. Trotz Wärme ist mir nicht zu heiß und ich fühl mich irgendwie gut hydratisiert. Kein Wunder, ich werd ja auch ständig mit Wasser versorgt. Ich krieg ein schlechtes Gewissen, dass ich den beiden was wegtrinke und teile lieber.

Henry spricht an, was wohl absehbar ist. Ich werd langsamer und wirke wohl etwas groggy. Jetzt heißt es Zielanpassung: Geschwindigkeit rausnehmen (Welche denn, bitte schön?), Laufen auf Ankommen und wenn bei km30irgendwas noch was geht, dann ziehen wir noch mal an. Ja und wovon träumst du nachts? Zähneknirschend hör ich auf den Hasen. Ich weiß er meint es gut und ich weiß auch das er Recht hat, unglaubliches Recht sogar. Gleichzeitig baut er auf und lenkt meinen Blick rüber auf die Gegenbahn. Die schnelleren Läufer kochen auch nur mit Wasser. Ich lauf jetzt mit paralysierten Blick auf die Entgegenkommenden. Vielleicht seh ich ja ein paar unserer Freunde.

Und da kommen sie fast alle wie auf einer Perlenschnur aufgereiht:

Gerhard: Boah, siehst du locker und frisch aus! Und gleich biste im Ziel, ich glaub das wir was!

Rü: Wird von uns bejubbelt und abgeklatscht! Du siehst nach hammermäßig viel Laufspaß aus! Eine wahre Freude das zu sehen.

Und dann der Debütantenexpress: Ist das ein Wahnsinnsanblick! Vorne eine kleine berlinerische Hochgeschwindigkeitslokomotive die einen ganzen Pulk von Läufern hinter sich her zieht. Der größte von ihnen ist auch ein Berliner und der strahlt, der strahlt noch mehr als sein Quälix-Hase. Rico, du warst umhauend beeindruckend. Wenn ich nicht so abgelenkt gewesen wäre, hätte ich Bauklötze gestaunt.

Mone: Muss ich verpasst haben. Grumpf

Maecks und MC: ich seh ihn schon von weiten – den zweiten Hasenexpress heute. Beide sehen sehr konzentriert aus. Kurzes Beschnuppern der Hasen und weiter geht es.

Dann kommt lange nichts. Nur eine elend lange Gerade am Kanal lang. Ich ahne schon, dass das heute nicht leicht wird. Marco fängt sein Behasungsprogramm an auszupacken: „Muss Menschheit behasen“. Ich sag Euch ein wahrer Traum! Er hat zwei Minihandpuppen einen Hasen eben und den Maulwurfn aus den youtube-Videos: Sehr geil. Und Marco legt los: Folget dem Hasen! Ich sage Euch er wird zu Euch kommen und zu Euch sprechen…

Das hilft, das bringt Spaß und Ablenkung von den Oberschnekeln und rettet mich in den Schatten des Pratters.

Auf dem Weg zum Ernst „was weiß ich wer“ Stadion kommt uns brüllend Björn entgegen. Was für ein Tier! Der feiert total die Party und reißt mich mental mit. Danke dir, du großer Muschelschubser, du. Dieses Bild von dir bleibt in meinem Kopf. Kurz darauf folgt Moni. Auch sie feiert und klatscht. Das ist der Hammer: Wie könnt ihr nach 30km oder so noch so frisch aussehen?

Endlich, erster Wendepunkt erreicht. Ich darf auf den Weg zurück. Doch ich hab die Rechnung ohne das Lusthaus gemacht. Noch mal abbiegen und eine lange Gerade lang und den Gegenüberlaufenden wieder beim Rückweg zusehen. Da gibt es zum ersten mal Cola. Ich hab Angst, dass das Zeugs bei mir keine guten Wirkungen hat und im Zusammenhang mit Bananen Krämpfe verursacht. Henry muss mich zum ersten Mal sanft zwingen: zum Essen. Aber der alte Hase weiß schon wie der Pfeffer läuft und hat mich ratzfatz da, dass ich Banane esse und Cola trinke. Die beiden, Marco und Henry, haben sich anscheinend ein ausgeklügeltes Rundumsorglospacket zu Recht gezurrt. Während der eine sich um das leibliche Wohl kümmert, kümmert sich der andere um das Mentale. Das fällt mir erst jetzt so im Nachhinein auf. Ihr ward sowas von extrem gut aufeinander abgestimmt, dass es fast schon grusselig erscheint.

Wir nähern uns dem Lusthaus und dem letzten Wendepunkt. Da treffen wir auch auf happy. Mein Gott auch du siehst noch so frisch aus und feierst. Renn happy renn!

Wir sind auf dem Rückweg. Diese Geraden im Prater und zum Prater hin ziehen sich wie Kaugummi. Welcher km war hier? 34 oder 35? Wir laufen am Donaukanal zum dritten Mal entlang. Ich fühl mich wie in einer Endlosschleife. Nur meine Oberschenkel steigern das Niveau ständig, das Schmerzniveau. Jetzt bin aber ich auf der Gegengeraden Richtung Ziel und was seh ich? Den Besenwagen! Gott da bin ich schon froh auf dieser Seite der Straße zu laufen. Und ich lauf, eher schlecht als recht aber ich lauf. Bei den Wasserständen hab ich hingegen schon seit längerem Gehpausen eingelegt. Ich versuch mich zu motivieren. Da waren doch die Bilder vom Anfang, ja die sind gut. Denk daran. Da vorn ist die Hard Rock Kneipe. Aua, da geht es leicht hoch. Marco sagt mir wie ich laufen soll. Ich folge. Und dann werden wir angefeuert von den Musikliebhabern. Die haben geile Musik. Das gefällt mir. Und da steht einer im St.Pauli-Shirt. Das gefällt mir auch. Leider sieht Marco den erst ein paar Tage später auf einem seiner Fotos. Aber ich durfte ja nicht reden.

Jetzt sind‘s nur noch 3km. Henry hatte Recht. Gas rausnehmen war gut. Gas wieder drauf packen geht gar nicht. Ich denk daran, dass es für manche die Option gibt hier auszusteigen. Ich will das nicht. Diese besch… Oberschenkel tun jetzt richtig weh. So weh, dass sich mein Schweinehund durchsetzt und ich gehe. Der Schmerz geht aber nicht. Die Hasen kommen und bauen mich auf. Sie umarmen mich, ziehen mich weiter und lassen mich an ihrem Läuferwissen teilhaben. Das ist großes Kino, danke Haseè und Haseé. Ich krieg gerade eine Ahnung was gemeint ist, wenn es heißt „Schmerzen beim Marathon zu haben“. Ich muss sagen, meine waren zwar ungeahnt hoch aber ich glaube ich hab ein Wahnsinnsschwein: Es sind doch nur die Oberschenkel, die tun zwar weh aber was soll‘s? Ich habe keine Krämpfe, keine Probleme mit dem Verdauungsapparat oder Kreislauf. Das ist purer Luxus, Maren. Du hast ein Luxusproblem, dir geht es hier noch richtig gut. Also lauf jetzt! Und weiter geht’s.

Wieso sind die letzten 2km so verdammt lang? Ich will wieder gehen. Aber dann dauert’s noch länger. Wo ist diese blöde Oper, da war es geil. Da vorne ist sie und Henry und Marco fangen an zu feiern. Der eine tanzt sich ‘nen Wolf, einfach großartig und der andere behast das Publikum, absolut grandios. Die Trommeln tun ihr übriges.

Jetzt lauf ich wieder. Hilft ja nichts und schließlich will ich laufend rein kommen. Eigentlich will ich nur noch das es aufhört. Es reicht.

Da ist das Tor. Marco und Henry drehen vollends auf und ab. Das ist schon geil auf dieses Tor zuzulaufen, durchzulaufen, auf der anderen Seite rauszukommen und die Menschen auf der Tribüne zu sehen. Nur die kucken nur. Ich registier wie sie keinen Anteil nehmen. Ist mir total egal. Das ist mein Lauf, mit meinen Freunden und die beiden feiern gerade riesig ab.

Wir sind drin. Ich könnt sie auffressen die beiden, auf die Knie gehen aber beides ist nicht drin. Ich lass sie nicht mehr los, nur kurz, um zu Atem zu kommen und dann wieder nicht. Das war der pure Luxuslauf, das war der Hammer. Danke ihr beiden für dieses unglaublich geile erste Mal.

Eine Frage hätt‘ ich da aber noch: War das eigentlich nicht ganz schön anstrengend für Euch beide? So ein langsames Tempo? Dann Sprinteinheiten? Dann wieder langsam laufen? Und dann auch noch das Aufbauen müssen? So im Nachhinein hab ich dann doch ein klein wenig das Gefühl Euch beide ganz schön benutzt zu haben. Tut mir leid Jungs aber falls dem so ist, tröstet Euch damit: ihr ward einfach so was von einmalig gut!

Erkenntnis des Tages: The first cut is the sweetest – War schon immer so – und wird hoffentlich auch weiterhin so bleiben.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Marens Urw"alt" abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s