Jaren aufm Rennsteig – er hat mit mir gespielt – schön & heftigst

Ich hatte eine Mission: Lauf den Rennsteig, und lauf ihn für dich allein! Das wird schwer, denn eigentlich bin ich bei Wettkämpfen immer mehr zum Gesellschaftsläufer mutiert – und mag das auch. Und jetzt soll ich das möglichst alleine machen? Nicht ganz, nur sollte ich mal versuchen endlich Lauferfahrung und nicht Erfahrungen mit Läufern zu sammeln. Ok, dann mal los. Nur alle fragen mich, mit wem ich heute laufe, auf meine Antwort „allein“ ernte ich nur skeptische Blicke. Nun ja, mal kucken wie weit das heute hier mit mir läuft.

Eisenach – Marktplatz: Da stehen wir und … trotz 2h Schlaf bin ich wach… und fühl mich wie vor einer drohenden Wurzelbehandlung. Muss ich da jetzt durch? Will ich da jetzt durch? Kann nicht schon 72,7km um sein? Dank meiner planfreien Vorbereitung seh ich es direkt in diesem Moment noch nicht, dass ich nach 70+km irgendwo im ach so schönstem Ziel der Welt sein werde. All die anderen – ich muss es ja zugeben – irgendwie schon coolen, einigermaßen netten und äußerst lieb gewonnenen Lauffreunde hier sehen alle viel zuversichtlicher und entspannter aus. Wieso kam nur ich auf diese vermessene, hirnverbrannte Idee, da mithalten zu wollen und SOWAS hier laufen zu wollen? Das ist doch mindestens zwei Nummern zu groß für mich! Und nach dieser Erkenntnis geht’s los.

Nicht mehr Eisenach – aber auch noch nicht Rennsteig: Ich verabschiede mich von Jan und seinen küstennebeligen Mitläufern und bin allein unter gefühlt 5.000 Endorphinjunkies. Es geht hoch, stetig und laufbar. Ich bin überrascht. Das strengt gar nicht an. Ich weiß, die ersten 25km sollen wohl die härtesten sein. Mal schauen wie es mir danach gehen wird. Noch fühl ich mich gut aber was sagt ein besagtes Ultralaufsprichwort: „Wenn’s dir beim Ultra gut geht…“ ? Genau, das geht vorbei. Ich hoffe, dass das Vorbeigehen bei mir heute erst recht spät vorbeikommt.

Rennsteig: Ich laufe und genieße. Mir tut nichts weh. Ich bin wach. Ich fühl mich fit und freu mich einfach des Lebens. Vielleicht geht das ja wirklich so weiter, würd mich nicht stören, könnt ich gern 72,7km aushalten. Wobei, da denk ich immer noch, dass es heute 74,xx km lang ist, dass sagte irgend jemand mal so. Na gut, dann eben 72+km. Meine Renntaktik – ja genau, richtig gelesen, ich habe eine Renntaktik – ist auch auf 74+km ausgelegt … und gemäß meiner geringen Arbeitsspeicherkapazität sehr simpel: Ich unterteil den Weg in 15km Abschnitte und geb mir eine individuelle Cut-Off Zeit. Nicht das ich danach aussteigen würde aber es ist ein netter Gradmesser für mich. Und in kleinen Distanzen denkt es sich für kleine Läufer, wie ich eine bin, gerade besser als in großen.

Rennsteig – Die ersten 15km: Irgendwo hier finde ich dann Manfred. Manfred ist eine kleine Laufmaschine aus OWL und hat wider Erwarten sogar ein Fünkchen Resthumor in sich. [EDIT: Manfred heißt gar nicht Manfred, sondern Wolfgang, aber das erfahre ich erst ein Jahr später.] Er läuft wie ne Uhr und das in einem Tempo, dass ich zumindest zum Teil mitgehen kann. Und das mach ich auch hier. Nicht bewusst aber der läuft einfach nicht weg, also bleib ich dran … und außerdem hat er so ne schöne Hose an, die so nett von hinten ausschaut. Dabei bleibt nicht aus, dass … wir quatschen. Das ist nett mit ihm und er bringt mich instinktiv dazu, die ersten km defensiv anzugehen (als ob ich je anders laufen würde). Doch irgendwann lass ich ihn dann auch ziehen … und leg eine happy Gedenkpause ein. Ja auch hier debütiere ich, und wirklich, ich denk an die Begründerin dieser Pausen in diesem Moment.

Rennsteig – nach den ersten 15km: Ich bin immer noch fit und ohne Maläsen. Meine geheime Durchgangszeit hab ich sogar unterschritten, freut mich und das bei dieser Langsamkeit. Ab jetzt bin ich wirklich allein… allein unter Läufern und es geht mir wahnsinnig gut dabei. Bis, ja bis ich Hunger bekomme. So richtigen Hunger. Mitten im Wald und ohne etwas Essbarem weit und breit. Was soll’n dass jetzt? Nun ja, ich bild‘ mir ein, dass bald ein VP kommt und versuch mich damit über Wasser zu halten.

Rennsteig – Glasbachwiese: ESSEN! Und ich lang zu! Tee, Schmalzbrot, Schnittlauchbrot und Schleim. Vom Orangenschleim las ich die Finger, sicherheitshalber, denn Orangensaft ist nicht immer gut für meinen doch so robusten Magen. So jetzt geht’s mir gut, ich bin auf meiner alternativen Renntaktikmarschtabelle auch genau im Soll und zieh frohen Mutes weiter. Aber nicht lange und dann kommt die nächste Premiere: ich hab Sodbrennen. Shit! Das fehlte jetzt noch, hoffentlich bleibt es drin und das Brennen verschwindet.

Auf dem Weg zum Inselsberg: Hinter der Glasbachwiese steigt man in einem wirklich schönen Wurzelweg ein. Obwohl der hoch geht, find ich den toll. Manche Läufer sagen, dies sei der schönste Trail, den sie je gelaufen sind. Ich kann ihnen das nicht absprechen, da haben sie vollkommen Recht, obwohl dieser Weg eben hoch zu geht. Ich kann nicht anders, ich geh den nicht, den Weg, ich laufen ihn… über die nassen Wurzeln, im Slalom um die anderen rum und vorbei. Oben geht der Weg zum Glück auch noch ein Stück geradeaus weiter. Ich denk grad an nichts: Alles gut, die Welt ist schön, es gibt kein Ziel, der Lauf auf diesem Weg genügt mir hier und jetzt völlig. So sollte Laufen sein, oder? Und war da je was mit meinem Magen? Unvorstellbar.

Immer noch auf dem Weg zum Inselsberg: In meiner Hose vibriert es. Bis ich das Ding raus habe, ist Jan schon nicht mehr dran. Ich mach mir Sorgen, nicht dass es doch nicht so gut war für ihn hier zu laufen. Dann erreiche ich ihn doch noch: Er wollt sich nur nach mir erkundigen, er hat Spaß mit dem Küstennebel und muntert mich auf … dabei brauch ich das jetzt hier gar nicht so sehr, wie die Gewissheit, dass es ihm gut geht.

Inselsberg – wo denn jetzt hier? Es wird steiler und… ich hatte noch gar kein Wort über‘s Wetter verloren, oder? Das Wetter hier würde man nicht gerade zu den Hochwetterlagen zählen. Es ist feucht, obwohl‘s nicht regnet und es wird immer kühler, obwohl‘s nicht windet. Perfekt zum laufen aber beim langsamen Laufen könnte man da irgendwann das Frösteln beginnen. Aber dieses Wetter ist auch perfekt um die Farben des Waldes richtig wahrzunehmen: Das Grün der Bäume, das Grün des Moses, das Grün des Bodens: Es sieht einfach nur fantastisch grün aus mit ein bisschen Braun drin und ich frag mich, ob ich jemals fähig zu einem Tannenkoller wäre. Hier und jetzt ist das in vollkommener Ferne gerückt.

Inselsberg – gibt es den überhaupt? Ich fang an zu frieren, jetzt, und denk mir es ist noch ein gutes Stück hin, bis ich wieder runter darf. Ich lenk mich ab und schaue rum… und sehe einen Betonklotz… und da noch einen und da eine Rakete als schnöder Antennenmast getarnt. Ich muss den Kopf in den Nacken legen, um ihre Nebel piksende Spitze auch nur erahnen zu können. Ist es wirklich schon so weit? Ich grinse „bis die Ohren Besuch bekommen“ und folge dem Strom runter zu. Das war der Inselsberg!
Hinterm Inselsberg: Auch hier haben die Veteranen recht, dieser Abstieg ist laufgefährlich. Ich kenn jetzt die Steigerung von steil… und zwar steil runter. Das ist der Hammer! Selbst ich zieh hier die Bremse, bloß meine greift nicht so wie die der anderen Läufer. Ich freu mich aber trotzdem, denn mit jedem Schritt wird es wärmer. Irgendwie sieht hier das Ganze auch so nach einer Wetterscheide aus: hinterm Inselsberg wird’s freundlicher.

Grenzwiese: Schleim – Jippie! Ich werd ab jetzt versuchen, die Finger vom ach so verführerischem Schmalzbrot zu lassen und mich nur noch über Schleim ernähren. Mal kucken, ob dann dieses Sodbrennen auch wirklich ein Dämon der Zeit vor dem Inselsberg bleibt. Ich freu mich, einfach so … und lauf grinsend weiter.

Rennsteig – die 30er: Km 27/ 28 laufen gut, kein Hänger, blöder Mann mit Werkzeug oder ähnlichem. Km 30, meine Durchgangszeit ist noch im Limit und ok… Jetzt ist es nur noch ein Marathon! Geiles Gefühl, dass zu sich selbst sagen zu können und das Gefühl zu haben, alles läuft grad extrem rund. Km 35 ich bekomm‘ das fette Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht und sing „Glory Days“. Mir doch egal, wer das alles hier in meinem Umfeld ertragen muss. Ich laufe und bin glücklich, mehr als glücklich oder einfach nur sehr zufrieden mit mir und der Welt. Ich merke langsam, dass ich mir hier gerade einen Traum erfülle: Ich in echt, jetzt gerade auf’m Rennsteig! Nicht als Zuschauer, nicht auf den Unterdistanzen, sondern genau hier auf den 30ern des SM. Ich scheine das echt zu können, ich glaub‘s grad gar nicht … aber genießen tue ich es in vollsten Zügen. Und meine Beine sagen nichts! Die wollen nicht mucken. Denen scheint das anscheinend sogar ein bisschen, zumindest ein klein wenig, zu gefallen. Ich laufe grinsend und irgendwie nass um die Augen über die Zeitmatte der Ebertswiese. Ich hab grad die geilste Zeit mit mir allein.

Rennsteig – die 40er: km 42,2 Marathon fertig… und ich bin‘s gar nicht. Mir geht’s immer noch sau gut. Außer vielleicht, dass ich jetzt innerlich anfange mit mir und meinem Körper zu reden. Ja, dass ist schon etwas schräg aber mir egal. Schräg geht. Ich erlaube hoch offiziell meinen Gräten, dass sie ab jetzt ganz amtlich anfangen dürfen zu klagen. Schließlich ist der Marathon um, und schließlich bekommen sie danach immer Ruhe, um die sie schließlich meist schon im Vorfeld bettelten. Doch heute? Nichts! Die sagen einfach nichts. Ich glaub, die bocken so richtig… oder schlimmer noch, denen gefällt‘s mindestens genauso gut wie mir. Mein individuelles 45er Limit hab ich um ein paar Minuten überschritten, ich find’s ok. Auf den Weg zu den hohen 40er wird’s dann doch ein wenig unleichter. Die ersten Lebenszeichen in Form von Ermüdung und ganz kleinen Muskelwehwehchen, schleichen sich in die Oberschenkel. Wenn’s sonst nichts ist, soll’s mir recht sein.

Rennsteig – die 50er: Das ich kein Tempo mehr zulegen kann, weiß ich. Konnte ich sowieso noch nie: Tempo. Ich geh jetzt schon öfter aber außer müden Beinen und nur gleich bleibendem leichten Muskelmeckern, hab ich nichts. Es geht runter und da ist der Grenzadler. Echt, jetzt, hier, schon? Das fühlt sich alles noch verdammt gut an, in mir und um mich drum herum. Meine akuteste Angst ist gerade, dass ich falsch laufe und rauslaufe… über die Matte zur Nimmerwiederkehr. Zum Glück finde ich aber den richtigen Weg (der ist ja auch nicht so schwer zu finden). Ich bin so überrascht über mich und meinem Körper, dass mir gerade nichts als abwägiger erscheint, als hier raus zu gehen. Das macht mich irgendwie glücklich … und innerlich hab ich grade Spaß. Also Schleim nehmen, Tee nehmen und weiter.

Rennsteig – die 60er: werden mit den sehr welligen hohen 50er eingeläutet, hier sind die Anstiege zum Gehen da. Der Rest wird gelaufen. Einige Läufer um mich drum herum, meinen Spaß ginge anders. Aber ich habe gerade Spaß: die Sonne scheint, der Weg ist schön und das was man sieht, ist auch einfach nur wunderbar schön. Tannenkoller bekomm ich heut nicht mehr. Ich denk daran, das Falk 8ein Rennsteigveteran) meinte, bis km 64 ist es ätzend. Und das wird es jetzt doch auch noch für mich. Ich merke, dass dieser Lauf hier für mich so ungefähr 10km zu lang ist. Meine Beine sind weich, wie Pudding… und mein Kopf macht da mit. Das ist echt gerade ein Phänomen, ich habe keine Schmerzen, ich hab schlicht keine Kraft. Das ist total neu für mich. Mit solchen Beinen zu laufen fühlt sich echt so an, als ob sie gleich wegbrechen oder besser gesagt dahin schmelzen. Der Spaß schmilzt irgendwie noch nicht aber meine Laune wird nicht unbedingt besser. Ich greif zum Telefon und ruf Jan an. Sag ihm, dass ich mich wohl verspäte und wie’s mir geht. Er baut mich auf und meint, dass wäre nur mein Kopf. Gut so! Irgendwann ist dieser bescheidenste Aufstieg ever zum blöden Großen Beerberg geschafft. Höchster Punkt der Strecke! Und was ist da? Nichts! Man läuft ne Forststraße kurz unterhalb des Gipfels lang und hat nur bei 2 Aussichtspunkten einen schmalen Blick auf das weite Umland. Und der hier zieht einem so die Zähne?! Jetzt geht’s wieder runter und ich kann wieder laufen. Langsam aber immerhin, laufen, schließlich bin ich dafür hier: fürs laufen und laufen wollen und nicht fürs spazieren gehen.

Intermezzo – Mani: Ab und an muss ich doch gehen und sehne mir das Ziel herbei. Dem Körper geht es soweit immer noch erschreckender Weise gut … nur irgendwie geht die Lust langsam flöten. Ja die 10km zu viel treffen’s. Und da kommt er an, von hinten, wie angekündigt, der Mani, den ich bei einem Winterultra kennenlernte, am anderen Ende der Republik. Das gibt es ja nicht! Er hatte mich schon heute Morgen, vor einer Ewigkeit auf dem Marktplatz angesprochen… er hatte mich erkannt und musste mir ein wenig auf die Sprünge helfen. Er verabredete sich mit mir auf der Strecke und hier nun löst er sein Date ein. Wir sind glücklich uns zu sehen, er sorgt sich kurz um mich und ich freu mich, einfach nur, ihn hier zu haben. Ich komm wieder ins Laufen… und Mani quatscht. Nicht nur mit mir, ich darf mich luxuriös zurücklehnen und seiner Unterhaltung mit einer anderen Läuferin lauschen. Total schön so abgelenkt zu werden und noch viel schöner zu erleben, was für ein ausgebuffter alter Hund das ist: Solche Landschaftsläufe sind gemeinsam zu erleben und zur Kontaktaufnahme und –pflege da. Ich find es in diesem Moment einfach nur schön, dass mich der Mani-Express mitnimmt. Bei der 68er Steigung lass ich sie dann ziehen. Das ist vollkommen in Ordnung, ich hab die Hoffnung die beiden vielleicht im Ziel noch zu sehen. Ich bin wieder oben auf und weiß, dass dies der letzte Anstieg ist.

Rennsteig – die letzten km: Oben angekommen lauf ich und lauf und freu mich, dass es gleich vorbei ist. Hinter der Kurve, vor dem letzten Tränenhügelchen hör ich AC/DC. Klingelt jetzt bei der hinter mir die Hose? Die Musik hört nicht auf, wird lauter und dann seh ich das blaue Tor. Ich weiß, dass das nicht das Ziel sein kann, aber die Musik, die kommt wohl vom Ziel … und da spielen sie gerade AC/DC. Wie geil! Ich hab wieder eine Grinsekatze im Gesicht, die sich mit einer Heulgrimasse abwechselt. ich lauf ganz komfortabel alleine, vor mir ein paar und hinter mir ein paar Läufer… aber jeder für sich alleine. Und jeder für sich bekommt von jedem der da an der Strecke steht Applaus. Die applaudieren echt mir. Ich glaub das erst, als einer meinen Namen so unverkennbar in Ostdeutsch sagt und mich kurz aufbaut. Echt für mich. Ich bin das hier echt gelaufen. In echt.

Zielkanal: Ich kann nicht mehr. Emotional kann ich nicht mehr. Da wechselt sich grad alles aus dem positiven Gefühlspool ab, was es bei mir so im Angebot gibt. Ich seh Jan, wie er fast über die Absperrung steigt und mir den Läufergroupie macht. Und ich sehe einen riesengroßen Pulk von Freunden um ihn drum herum. Und die feiern … und ich bin drin. Schade, jetzt ist es vorbei!

Ich hab das echt gemacht, ich bin den Rennsteig gelaufen. Ich glaub das nicht… ich kann‘s noch nicht glauben… und ich kann nicht glauben, dass es schon vorbei ist… und ich könnt heulen, dass es schon vorbei ist.

Erkenntnis des 1.Rennsteigwochenendes: Mein Mann hat Recht, ja er hat Recht wenn er sagt – „Es sind nur 70km, dann ist es nur noch ein Marathon, nur noch 30, nur noch 10 und dann ist es auch schon wieder vorbei, also genieß es in vollen Zügen“! Hab ich gemacht, einfach nur Danke!

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